Spezialisiert · Arbeitsrechtskanzleien ab 5 Anwälten

Digitalisierung für
Arbeitsrechtskanzleien

Sieben konkrete Automatisierungslösungen – von der Kündigungsschutzklage bis zur Betriebsratsarbeit. Praxiserprobt, kanzleispezifisch, sofort umsetzbar.

7
Use Cases im Überblick
−75%
Ø Zeitersparnis
ab 5
Anwälte Kanzleigröße
4–8 Wo
Ø Umsetzungszeit
Alle Use Cases ansehen

Warum Arbeitsrechtskanzleien
jetzt handeln müssen

Der Druck steigt von mehreren Seiten gleichzeitig. Kanzleien, die jetzt automatisieren, sichern sich einen strukturellen Vorsprung.

Fristendruck ohne Netz
§4 KSchG (3 Wochen), §102 BetrVG (1 Woche), §17 KSchG (Sperrfrist) – alles läuft parallel, alles manuell. Ein übersehener Eintrag im Kalender kann ein Mandat kosten.
Ø 8 laufende Fristen pro Anwalt
Routinearbeit frisst Anwaltszeit
Klageschriften, Anhörungsprüfungen, Sozialauswahlanalysen – immer wieder dieselbe Struktur, immer wieder von Hand. Bis zu 60 % der Arbeitszeit entfallen auf reproduzierbare Tätigkeiten.
~60 % der Zeit = reproduzierbar
Mandanten erwarten Transparenz
Wer beim Onlinebanking Echtzeit-Updates bekommt, versteht nicht, warum sein Anwalt nach dem Gütetermin nicht von selbst meldet. Rückfragen kosten täglich wertvolle Anwaltszeit.
Ø 3–4 "Was ist der Stand?"-Anrufe/Woche
Fachkräftemangel im Backoffice
Qualifizierte Rechtsanwaltsfachangestellte sind kaum zu finden. Bestehende Mitarbeiter sind überlastet – und übernehmen zunehmend Aufgaben, die eigentlich Anwälten vorbehalten sind.
+34 % offene Stellen seit 2021 (BRAK)
RVG deckt Aufwand nicht mehr
Gesetzliche Gebühren steigen langsamer als die Komplexität der Fälle. Betriebsratsverfahren, Massenentlassungen, BAG-Rechtsprechung – der Aufwand wächst, der RVG-Rahmen bleibt eng.
Effektiver Stundensatz sinkt real seit 2015
Großkanzleien automatisieren bereits
Linklaters, CMS, Freshfields setzen seit 2023 KI-Werkzeuge im Arbeitsrecht ein. Mittelständische Kanzleien, die warten, verlieren Mandate an schnellere und günstigere Wettbewerber.
73 % der Top-50-Kanzleien nutzen KI (JUVE 2024)

Der Moment ist günstig – aber das Fenster schließt sich

01
KI ist reif für den Rechtseinsatz
Sprachmodelle der neuesten Generation verstehen juristische Fachsprache, §§-Verweise und Fallstrukturen zuverlässig. Fehlerquoten sind auf praxistaugliches Niveau gesunken.
02
Automatisierung ohne IT-Abteilung
Moderne No-Code/Low-Code-Tools (n8n, Make) ermöglichen komplexe Workflows ohne teure Softwareentwicklung. Umsetzungszeit: Wochen statt Jahre.
03
DSGVO-konforme Lösungen verfügbar
Datenschutzkonforme KI-Infrastruktur (EU-Server, kein Training auf Mandantendaten) ist heute Standard – kein Hindernis mehr für den Kanzleieinsatz.
04
ROI innerhalb von 3–6 Monaten
Kanzleien berichten durchschnittlich von 15–25 % mehr abgerechneten Stunden und 30–40 % weniger Backoffice-Aufwand bereits im ersten Jahr nach der Umstellung.

Was alle Use Cases verbindet

Nachweisliche Ergebnisse aus der Praxis – kein Versprechen, sondern messbare Kennzahlen.

70–85%
Ø Zeitersparnis pro Use Case
4–8 Wo
Umsetzungszeit
100%
DSGVO-konform
ab 5
Anwälte – optimale Kanzleigröße

Vom ersten Gespräch zum laufenden System

Kein blindes Digitalisieren. Wir starten mit Verständnis, arbeiten uns zur Klarheit vor – und starten dann klein, damit Sie schnell echte Ergebnisse sehen.

01
Schritt 1 · 3 Stunden

Workshop: Probleme identifizieren

In einem strukturierten Workshop analysieren wir gemeinsam Ihre aktuellen Abläufe. Wo hängt es? Was kostet am meisten Zeit? Wir hören zu, fragen nach – und machen die versteckten Reibungspunkte sichtbar.

  • Analyse Ihrer wichtigsten Arbeitsprozesse
  • Identifikation von Zeitfressern und Fehlerquellen
  • Priorisierung nach Impact und Umsetzbarkeit
  • Ergebnis: klares Bild, wo Automatisierung wirklich hilft
02
Schritt 2 · 1 Woche danach

Roadmap: Was wir wann angehen

Sie erhalten eine konkrete, priorisierte Roadmap: welche Use Cases als erstes umgesetzt werden, in welcher Reihenfolge und warum – mit realistischen Zeitrahmen und klaren Meilensteinen.

  • Priorisierte Liste aller relevanten Automatisierungen
  • Umsetzungsreihenfolge nach Aufwand / Nutzen
  • Zeitplan mit konkreten Meilensteinen
  • Ergebnis: Ihr persönlicher Digitalisierungsfahrplan
03
Schritt 3 · 4–6 Wochen

Pilotprojekt: Klein starten, schnell lernen

Wir starten bewusst mit einem überschaubaren ersten Use Case. So bekommen Sie und Ihr Team ein echtes Gefühl für das Neue, ohne das Risiko eines großen Rollouts – und sehen erste Ergebnisse innerhalb von Wochen.

  • Ein klar abgegrenzter Use Case als Einstieg
  • Schnelles Feedback, schnelle Anpassung
  • Ihr Team lernt den neuen Workflow kennen
  • Ergebnis: messbarer Erfolg als Grundlage für alles Weitere
04
Schritt 4 · Laufend

Partnerschaft: Ihre Kanzlei wächst weiter

Digitalisierung ist kein Projekt mit Enddatum – sie ist ein fortlaufender Prozess. Als langfristiger Partner begleiten wir Ihre Kanzlei kontinuierlich: neue Automatisierungen, Optimierungen bestehender Workflows und Anpassungen an veränderte Anforderungen.

  • Monatliche Review-Calls: Was läuft, was könnte besser sein?
  • Schrittweise Umsetzung weiterer Use Cases aus der Roadmap
  • Anpassung an neue Rechtslage, Tools und Kanzleiwachstum
  • Ergebnis: eine Kanzlei, die sich stetig weiterentwickelt

Warum diese Lösungen Hand und Fuß haben

Benjamin Uth · Gründer
Benjamin Uth, Gründer von Legal Ease
Benjamin Uth im Gespräch mit einer Mandantin

Ich bin Benjamin Uth – Wirtschaftsjurist (LL.M.) und Gründer von Legal Ease. Sieben Jahre habe ich bei Freshfields gearbeitet, einer der größten internationalen Wirtschaftskanzleien. Den Mandatsdruck, die Dokumentenberge und die Abläufe einer Kanzlei kenne ich nicht aus einer Präsentation, sondern aus dem eigenen Arbeitsalltag. Genau deshalb sehe ich schnell, wo bei Ihnen wirklich Zeit liegen bleibt – und was sich mit Automatisierung und KI realistisch heben lässt. Und ich bleibe nicht beim Ratschlag: Als Generalunternehmer setze ich die Lösungen mit meinem Team von Anfang bis Ende selbst um.

  • Wirtschaftsjurist (LL.M.)
    Juristische Ausbildung und Denkweise – ich spreche die Sprache Ihrer Kanzlei und weiß, worauf es bei Mandantendaten und Haftung ankommt.
  • 7 Jahre Freshfields
    Kanzlei-Prozesse, Fristen und Dokumenten-Workflows aus erster Hand – in einer der größten Wirtschaftskanzleien der Welt.
  • Umsetzer, nicht nur Berater
    Als Generalunternehmer verantworte ich die komplette Umsetzung – von der Analyse bis zum laufenden System. Kein Konzept, das in der Schublade landet.
  • 30+ umgesetzte Projekte
    Automatisierungs- und KI-Lösungen im Rechts- und Beratungsmarkt – erprobt, DSGVO-konform und auf echte Abläufe zugeschnitten.
30.000+
Std. eingespart
30+
Projekte umgesetzt
Ø 4 Std.
pro Woche je Mitarbeiter

Bereit für die Digitalisierung Ihrer Kanzlei?

Wir analysieren kostenlos, welche Use Cases für Ihre Kanzlei den größten Hebel haben — und zeigen Ihnen einen konkreten Umsetzungsplan.

Kündigungsschutz-Intake & Fristprüfung

Die 3-Wochen-Frist nach §4 KSchG ist die kritischste Frist im Kündigungsschutzrecht – wird sie versäumt, ist der Fall verloren. Dieser Use Case automatisiert die vollständige Mandantenaufnahme, prüft die Frist in Echtzeit und alarmiert den zuständigen Anwalt sofort.

−85%
Aufnahmezeit
Von 25 Min auf 4 Min pro Mandat
100%
Fristsicherheit
Null verpasste §4-KSchG-Fristen
24/7
Mandantenaufnahme
Auch außerhalb der Bürozeiten
−60%
Rückfragen intern
Vollständige Daten von Anfang an
KennzahlVorherNachherVerbesserung
Aufnahmedauer pro Mandat25 Min4 Min−85%
Fristprüfung §4 KSchGManuell, fehleranfälligAutomatisch, sofort100% sicher
Datenqualität beim Erstkontakt~60% vollständig~98% vollständig+38 Pkt.
Reaktionszeit bei Fristgefahr>2 Std (Bürozeiten)<5 Min (24/7)−96%
Rückfragen durch AnwaltØ 4 pro MandatØ 1–2 pro Mandat−60%

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1–2: Analyse & Konzept
  • IST-Analyse des bestehenden Intake-Prozesses
  • Definition aller benötigten Mandantendaten
  • Fristberechnungslogik für §4 KSchG, §626 BGB
  • Alarmierungs-Eskalationsmatrix festlegen
2
Woche 2–3: Entwicklung
  • Mandantenformular mit Pflichtfeldern & Logik
  • Automatische Fristberechnung + Ampelstatus
  • E-Mail/SMS-Alarm an zuständigen Anwalt
  • Integration in Kanzleisoftware (DATEV, RA-Micro)
3
Woche 4: Test & Go-Live
  • Testbetrieb mit Echtmandaten
  • Team-Schulung (Anwälte + Sekretariat)
  • Feinjustierung Alarmierungsschwellen
  • Go-Live & Monitoring erste 2 Wochen
Ausgangssituation
  • Mandant ruft an, Sekretariat nimmt Daten handschriftlich auf
  • Fristberechnung erfolgt manuell und manchmal vergessen
  • Kein System für Fristalarme außerhalb der Bürozeiten
  • Mehrere Rückfragen nötig wegen unvollständiger Angaben
  • Daten werden nachträglich ins System eingepflegt
Lösung & Vorteile
  • Online-Intake-Formular direkt für den Mandanten
  • Automatische Berechnung der Klagefrist nach §4 KSchG
  • Sofortiger Alarm per E-Mail/SMS wenn Frist <5 Tage
  • Strukturierter Datensatz direkt ins Kanzleisystem
  • Mandant erhält automatisch Eingangsbestätigung & To-do-Liste

Technologien & Tools

n8n Automation Typeform / JotForm DATEV Anwalt classic RA-Micro Integration E-Mail / SMS Alarm Make (Integromat) Fristkalender-Sync

Klageschriften & Dokumente Generator

Klageschriften, Widersprüche gegen Abmahnungen, Berufungsbegründungen – alle folgen ähnlichen Strukturen. Dieser Use Case generiert rechtlich korrekte Entwürfe auf Knopfdruck aus den Mandantendaten, die der Anwalt nur noch prüft und finalisiert.

−80%
Erstellungszeit
Von 3,5 Std auf 40 Min pro Schriftsatz
−95%
Formfehler
Pflichtangaben immer vorhanden
8+
Dokumenttypen
Klage, Widerspruch, Berufung, Revision…
+35%
Kapazität
Mehr Mandate bei gleichem Team
KennzahlVorherNachherVerbesserung
Erstellung Klageschrift (§4 KSchG)3,5 Std40 Min−81%
Erstellung Widerspruch gegen Abmahnung2 Std25 Min−79%
Formfehler pro 100 SchriftsätzeØ 8Ø 0–1−95%
Einheitlichkeit der Schriftsätzeje nach Anwalt variabel100% standardisiertKanzlei-CI
Parallelbearbeitung möglich1 Dokument/SitzungunbegrenztSkalierbar

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1–2: Template-Analyse
  • Analyse bestehender Muster-Schriftsätze
  • Identifikation variabler vs. fixer Textbausteine
  • Pflichtfelder je Dokumenttyp definieren
  • Rechtliche Qualitätssicherung der Vorlagen
2
Woche 3–5: Entwicklung
  • Intelligente Word-/PDF-Vorlagen erstellen
  • KI-gestützte Textgenerierung für Begründungen
  • Datenbindung aus Mandantenakte automatisch
  • Review-Workflow für Anwalt vor Versand
3
Woche 6: Rollout
  • Pilotbetrieb mit 3–5 Anwälten
  • Anpassung der Sprachstile je Anwalt
  • Schulung & Dokumentation
  • Qualitätskontrolle erste 20 Dokumente
Unterstützte Dokumenttypen
  • Kündigungsschutzklage (§4 KSchG)
  • Widerspruch gegen Abmahnung
  • Berufungsbegründung (LAG)
  • Revisionsschrift (BAG)
  • Einstweilige Verfügung (Wettbewerb/Direktionsrecht)
  • Klageerweiterung / Klagehäufung
  • Vergleichsangebot (strukturiert)
  • Beschlussantragsschrift (BetrVG)
Technologien & Tools
  • OpenAI GPT-4 / Claude für Textgenerierung
  • Word-Vorlagenautomatisierung (Docx.js)
  • n8n Workflow-Engine
  • Integration DATEV / RA-Micro / Actaport
  • PDF-Generierung & digitale Signatur
  • Versionsverwaltung der Schriftsätze

Sozialauswahl-Analyse

Fehlerhafte Sozialauswahl ist einer der häufigsten Gründe für unwirksame betriebsbedingte Kündigungen. Dieser Use Case analysiert die vier gesetzlichen Kriterien (Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten, Schwerbehinderung) automatisch und identifiziert Fehler des Arbeitgebers.

−70%
Analysezeit
Von 4 Std auf 70 Min pro Fall
4
Kriterien §1 III KSchG
Vollautomatisch gewichtet & geprüft
+45%
Fehler gefunden
Mehr Angriffspunkte identifiziert
Visuell
Vergleichsdarstellung
Mandant versteht sofort den Sachverhalt
KennzahlVorherNachherVerbesserung
Analysedauer pro Sozialauswahl3–5 Std60–90 Min−70%
Identifizierte Fehler des AGØ 1–2 PunkteØ 3–4 Punkte+45%
Vergleichspersonen-ErmittlungManuell aus ListenAutomatisch nach KriterienSystemat.
Punktemodell-BerechnungExcel, fehleranfälligAutomatisch, auditierbar−95% Fehler
MandantenerklärungVerbale Erklärung nötigVisuelle VergleichsmatrixSofort klar

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1–2: Logik-Modell
  • Punktemodell nach aktueller BAG-Rechtsprechung
  • Vergleichsgruppen-Kriterien definieren
  • Datenstruktur für Arbeitnehmer-Vergleichslisten
  • Ausnahmetatbestände (§1 III 2 KSchG) einbauen
2
Woche 3–4: Entwicklung
  • Eingabemaske für Vergleichsgruppen-Daten
  • Automatische Punkteberechnung + Ranking
  • Fehlerindikator: Wurde der Richtige gekündigt?
  • Export: Tabelle + Anwaltsbericht
3
Woche 5: Test & Schulung
  • Validierung mit 10 historischen Fällen
  • Abgleich mit bekannten BAG-Urteilen
  • Anwälte schulen auf neues Tool
  • Rechtliche Freigabe durch Senior-Partner
Prüfpunkte automatisch
  • Betriebszugehörigkeit (Jahre, Monate)
  • Lebensalter (Punkte-Staffelung nach BAG)
  • Unterhaltspflichten (Kinder, Ehepartner)
  • Schwerbehinderung (GdB ab 50)
  • Vergleichbarkeit der Arbeitnehmer
  • Austauschbarkeit (horizontal/vertikal)
  • Betriebliche Interessen §1 III 2 KSchG
  • Namenslistenprüfung §1 V KSchG
Technologien & Tools
  • Eigene Berechnungslogik (Node.js / Python)
  • Tabellarische Eingabe oder Excel-Import
  • Visualisierung: Heatmap der Vergleichsgruppe
  • PDF-Export des Analyseberichts
  • n8n für Datenfluss aus Mandantenakte
  • Kanzlei-Dashboard für Fallübersicht

§102 BetrVG Anhörungs-Checker

Eine fehlerhafte oder fehlende Betriebsratsanhörung macht jede Kündigung unwirksam – unabhängig von der materiell-rechtlichen Begründung. Dieser Use Case prüft automatisch über 15 Punkte und deckt die häufigsten Formfehler zuverlässig auf.

15+
Prüfpunkte
Vollständig automatisiert geprüft
−70%
Prüfaufwand
Von 90 Min auf 25 Min pro Anhörung
+55%
Fehler erkannt
Mehr Angriffspunkte für Mandanten
Sofort
Ergebnisbericht
Ampelstatus + Handlungsempfehlung
PrüfpunktWas wird geprüftHäufigkeit Fehler
Kündigungsgrund mitgeteilt?Vollständige Angabe des Grundes (nicht pauschal)Sehr häufig
Sozialdaten vollständig?Alter, BZ, Unterhaltspflichten, SchwerbehinderungHäufig
Frist eingehalten (ordentlich)?1 Woche (§102 II 1 BetrVG)Gelegentlich
Frist eingehalten (fristlos)?3 Tage (§102 II 3 BetrVG)Häufig
Widerspruch des BR dokumentiert?§102 III BetrVG – schriftlich & fristgerechtMittel
Zugang der Anhörung nachweisbar?Empfangsbestätigung oder ÜbergabeprotokollHäufig

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1: Prüfkatalog
  • Vollständiger Prüfkatalog nach §102 BetrVG
  • BAG-Rechtsprechung zu Anhörungsfehlern einarbeiten
  • Schweregrad der Fehler klassifizieren
  • Handlungsempfehlungen je Fehlerbild definieren
2
Woche 2–3: Entwicklung
  • Eingabeformular für Anhörungsdokumente
  • KI-gestützte Dokumentenanalyse (OCR + NLP)
  • Automatischer Abgleich gegen Prüfkatalog
  • Ampelreport: Grün / Gelb / Rot je Punkt
3
Woche 4: Pilotbetrieb
  • Test mit 20 realen Anhörungsfällen
  • Abgleich mit manueller Prüfung durch Senior
  • Feintuning der KI-Erkennung
  • Schulung aller Arbeitsrechtler im Team
Alle 15+ Prüfpunkte
  • Kündigungsgrund (ordentlich / außerordentlich)
  • Vollständige Sozialdaten des AN
  • Einhaltung der Anhörungsfrist
  • Schriftliche Anhörung nachweisbar
  • Zugang beim BR-Vorsitzenden
  • Reaktionsfrist des BR abgewartet
  • Widerspruch des BR schriftlich & fristgerecht
  • Widerspruchsgründe §102 III Nr. 1–5
  • Weiterbeschäftigungsanspruch §102 V
  • Kündigung nach Ablauf der Frist ausgesprochen
  • Zustimmung bei außerordentlicher Kündigung BR-Mitglied
  • Betriebsratsloser Betrieb – korrekte Feststellung
Technologien & Tools
  • OCR-Erkennung (Tesseract / AWS Textract)
  • NLP-Analyse (OpenAI / Claude)
  • Regelbasierter Prüfkatalog (JSON-Logik)
  • Ampel-Dashboard mit Drilldown
  • PDF-Exportbericht für Akte
  • n8n Workflow-Steuerung

Massenentlassung-Workflow §17 KSchG

Massenentlassungsverfahren sind hochkomplex: Schwellenwerte, Konsultationsverfahren mit dem Betriebsrat, Anzeigepflicht bei der Agentur für Arbeit, Sperrfrist. Ein Fehler in einem Schritt kann alle Kündigungen unwirksam machen. Dieser Use Case koordiniert den gesamten Prozess.

−60%
Koordinationsaufwand
Weniger manuelle Abstimmungsschritte
0
vergessene Fristen
Alle Deadlines automatisch überwacht
100%
Compliance
§17 KSchG vollständig abgedeckt
Echtzeit
Statusübersicht
Alle Beteiligten sehen denselben Stand
ProzessschrittVorherNachherVerbesserung
Schwellenwert-Prüfung §17 I KSchGManuell, ExcelAutomatisch beim FallstartSofort
Konsultationsunterlagen §17 II KSchG2–3 Std Erstellung30 Min (generiert)−83%
Fristenkontrolle (Sperrfrist, Agentur)Kalender manuellAutomatische Alarme0 Fehler
Agentur-Anzeigeformular (KSchG §17 III)Manuell ausfüllenVorab generiert−70%
Mandanten-StatusreportAuf Anfrage, aufwendigAutomatisch wöchentlichSelbstläufer

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1–3: Prozessaufnahme
  • Vollständige §17-Checkliste erstellen
  • Schwellenwerte nach Betriebsgröße konfigurierbar
  • Fristen-Logik: Konsultation, Sperrfrist, Anzeige
  • Beteiligte Parteien & Kommunikationsflüsse
2
Woche 4–6: Entwicklung
  • Case-Dashboard für Massenentlassungsfall
  • Automatische Dokumentengenerierung (Anzeige, Unterlagen)
  • Fristenkalender mit Eskalationsalarmen
  • Beteiligtenportal für BR & Mandant
3
Woche 7–8: Pilotbetrieb
  • Simulation mit Fallbeispielen
  • Rechtliche Abnahme durch Senior-Partner
  • Integration in Kanzleimanagementsystem
  • Go-Live & erste 3 Realmandante
Abgedeckte Prozessschritte §17 KSchG
  • Schwellenwertprüfung (§17 I Nr. 1–3)
  • Unterrichtungspflicht gegenüber BR (§17 II)
  • Konsultationsverfahren mit BR (Mindest 2 Wochen)
  • Interessenausgleich & Sozialplan vorbereiten
  • Anzeige bei der Agentur für Arbeit (§17 III)
  • Sperrfrist (1 Monat ab Anzeige) überwachen
  • Entlassungen erst nach Freigabe terminieren
  • Dokumentation für spätere Klageverfahren
Technologien & Tools
  • n8n Workflow-Engine (Prozesskern)
  • Projektmanagementsystem (Linear / Notion)
  • Automatische Dokumentengenerierung
  • E-Mail-Alarme an alle Beteiligten
  • Sicheres Mandantenportal (verschlüsselt)
  • DATEV / Actaport Integration

Mandantenkommunikation & Statusupdates

Mandanten in Kündigungsschutzverfahren sind gestresst und fragen häufig nach dem aktuellen Stand. Jede Rückfrage kostet Anwaltszeit. Dieser Use Case automatisiert proaktive Statusupdates und gibt Mandanten rund um die Uhr Einblick in ihr Verfahren.

−70%
Mandanten-Rückfragen
Weniger "Was ist der Stand?"-Anrufe
24/7
Statusabruf
Portal immer verfügbar
+40%
Mandantenzufriedenheit
Messbar in Nachbefragung
Ø 45 Min
Zeitersparnis/Woche
Pro Anwalt durch weniger Calls
KennzahlVorherNachherVerbesserung
Rückfragen "Was ist der Stand?"Ø 3–4/Woche pro AnwaltØ 1/Woche−70%
Statusmitteilung nach GerichtsterminManuell, oft vergessenAutomatisch <30 Min100% sicher
Transparenz für MandantenNur auf NachfrageProaktiv & jederzeit+40% Zufriedenheit
Zeitaufwand Kommunikation/WocheØ 2,5 StdØ 45 Min−70%
Dokumentation der KommunikationLückenhaftVollständig automatischRevisionssicher

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1: Konzept
  • Verfahrensphasen & Trigger-Events definieren
  • Kommunikationsstil & Templates abstimmen
  • Datenschutzkonzept (DSGVO) erstellen
  • Portal vs. E-Mail-only entscheiden
2
Woche 2: Entwicklung
  • Automatische E-Mail nach jedem Meilenstein
  • Mandantenportal mit Verfahrensstatus
  • Erinnerungen vor wichtigen Terminen
  • Verschlüsselte Dokumentenübermittlung
3
Woche 3: Go-Live
  • Test mit 5 aktiven Mandanten
  • Anwälte schulen auf Trigger-Logik
  • Feedback einholen & anpassen
  • Rollout auf alle laufenden Mandate
Automatische Trigger-Events
  • Klageeinreichung bestätigt
  • Gütetermin terminiert (+ Datum, Ort, Tipps)
  • Gütetermin: kein Vergleich → Hauptverhandlung
  • Vergleichsangebot eingegangen (mit Empfehlung)
  • Urteil gesprochen (+ Erläuterung)
  • Berufung eingelegt / Frist läuft
  • Abfindung eingegangen
  • Verfahren abgeschlossen – Abschlussreport
Technologien & Tools
  • n8n Workflow-Engine
  • E-Mail-Versand (Postmark / Brevo)
  • Sicheres Mandantenportal (verschlüsselt)
  • SMS-Benachrichtigung (optional)
  • DATEV / RA-Micro Integration
  • DSGVO-konformes Logging aller Kommunikation

Zeiterfassung & Honorarabrechnung

Nicht erfasste Tätigkeiten bedeuten nicht abgerechnete Stunden. Gerade in stressreichen Kündigungsschutzverfahren bleibt die Zeiterfassung oft auf der Strecke. Dieser Use Case automatisiert die Erfassung, mahnt bei Lücken und erstellt Honorarrechnungen automatisch.

−65%
Abrechnungsaufwand
Von 3 Std auf 60 Min pro Monat/Anwalt
+18%
Erfassungsquote
Mehr geleistete Stunden abgerechnet
Auto
Rechnungserstellung
RVG-konform, auf Knopfdruck
Echtzeit
Umsatz-Tracking
Live-Dashboard pro Anwalt / Mandat
KennzahlVorherNachherVerbesserung
Abrechnungsaufwand pro Anwalt/MonatØ 3 StdØ 60 Min−65%
Nicht erfasste TätigkeitenØ 12–18% der ZeitØ 2–5%+18% Umsatz
Rechnungserstellung (RVG / Zeithonorar)Manuell, 45 MinAutomatisch, 5 Min Prüfung−89%
Mahnwesen bei ZahlungsverzugManuell, oft vergessenAutomatisch nach 14 TagenVollständig
Umsatztransparenz je AnwaltQuartalsweise (Steuerberater)Täglich per DashboardEchtzeit

Umsetzung – Schritt für Schritt

1
Woche 1: Analyse
  • Aktuelle Zeiterfassungslücken identifizieren
  • RVG-Gebührentatbestände je Tätigkeitstyp mappen
  • Honorarmodelle (Stunde / Festpreis / RVG) konfigurieren
  • Schnittstellen zu DATEV prüfen
2
Woche 2–3: Entwicklung
  • Ein-Klick-Zeiterfassung per Browser/App
  • Automatische Erinnerung bei fehlenden Einträgen
  • Rechnungsgenerierung RVG-konform
  • Mahnworkflow bei Zahlungsverzug
3
Woche 4: Go-Live
  • Pilotbetrieb mit 3 Anwälten
  • Abgleich mit bisherigen Abrechnungen
  • DATEV-Export testen
  • Rollout auf gesamtes Team
Funktionsumfang
  • Ein-Klick-Zeitstempel je Mandat & Tätigkeit
  • Automatische RVG-Gebührenberechnung
  • Zeithonorar-Abrechnung (€/Std)
  • Automatische Rechnungsstellung mit CI
  • Mahnworkflow: 14 Tage → 1. Mahnung, 28 Tage → 2.
  • Dashboard: Umsatz je Anwalt, Mandat, Monat
  • DATEV-Export für Steuerberater
  • Lücken-Alarm: "Gestern 0 Stunden erfasst"
Technologien & Tools
  • Toggl / Clockify (angepasst) oder Eigenentwicklung
  • n8n für Automatisierungsflows
  • DATEV-Schnittstelle (Buchungsexport)
  • PDF-Rechnungsgenerierung (rechtssicher)
  • E-Mail-Mahnworkflow (Postmark)
  • Anwaltsspezifisches Dashboard (NocoDB)